Tulum_Karibik
Wo ist Berit?

Monatsrückblicke Juli 21 – Januar 22 | Costa Rica & Mexiko

Wo bin ich aktuell?

Aktuell bin ich noch in Tulum. Für diejenigen, die Tulum nicht kennen oder wissen, wo es liegt: Tulum liegt im schönen Mexiko, genauer gesagt an der Karibikküste, im Bundesstaat Quintana Roo auf der Yucatan Halbinsel. 

Welche Orte habe ich bereist?

Mein bisher erster und letzter Monatsrückblick war im Juni 2021. Puh, was ein kontinuierlicher Monatsrückblick, den ich euch hier liefere. War anders geplant, doch dann kam das Leben und meine Faulheit dazwischen. 

Also, welche Orte habe ich seit Juni 2021 bereist: 

Den Juni und halben Juli habe ich noch in Puerto Viejo & anderen Teilen Costa Ricas verbracht. Ich brauchte ein neues Visum für Costa Rica, weshalb es nach einer kurze Rundreise an der Pazifikküste Costa Ricas nach Mexiko ging. Mit Xenia und einer Freundin von ihr erkundete ich Isla Holbox, Mérida, Bacalar und Tulum an der Karibikküste Mexikos. Gemeinsam mit Xenia ging es dann noch nach Mexiko-Stadt und nach Sayulita und San Pancho an der Pazifikküste. Im Anschluss ging es zurück nach Costa Rica. In Puerto Viejo blieb ich dann, bis mein Visum erneut auslief. In diesen knapp 3 Monaten kam mich noch meine Mutter besuchen und wir erkundenden zusammen die Pazifikküste und das Inland Costa Ricas. 

Im November hieß es dann Abschied nehmen von Puerto Viejo und Costa Rica. Nach 5,5 Monate in Costa Rica ging es weiter nach Mexiko, diesmal ohne Vorhaben nochmal zurück nach Costa Rica zu kommen. Unser erster Anlaufspunkt war Playa del Carmen, hier blieben wir einen Monat. Allerdings habe ich mich nicht so richtig eingelebt und wurde auch nicht so 100%ig warm mit dem Ort. Zum Glück fanden wir dann für den Monat ab Mitte Dezember 2021 bis Mitte Januar eine Wohnung in Tulum. Wohl fühlte ich mich hier schon nach den ersten 1-2 Tagen, was mich sehr positiv für den restlichen Monat stimmte. 

Was gibt’s Neues & was sind die Pläne für die nächsten Wochen? 

Einige von euch werden es bestimmt mitbekommen haben, für diejenigen, an denen es vorbei gegangen ist: Siargao und einige andere Inseln von den Philippinen wurden von einem Typhon der Kategorie 5 „vernichtet“. Von Glück können wir sagen, dass wir nicht auf Siargao waren, jedoch durch kreuzt das natürlich auch unseren eigentlichen Plan. Denn der Aufbau der Insel wird sicher noch viele Monate dauern, da sie aktuell nach wie vor ohne Strom und Netz leben und die Insel und Bewohner mit dem Aufbau der Insel kämpfen. Ein anderes Reiseziel in Asien kommt für mich aktuell nicht wirklich in Frage. Zudem macht es die Pandemie auch nicht gerade attraktiv Lateinamerika zu verlassen. Denn hier in Lateinamerika kann ich mich relativ frei zwischen unterschiedlichen Ländern bewegen. In Asien haben kaum Länder ihre Grenzen offen, was die Suche nach einem schönen Ort zum Verweilen erschwert. Somit werden die nächsten Monate in Lateinamerika verbracht. 

So weit wie aktuell, habe ich seit Start unserer Reise auch noch nicht vorausgeplant. Denn, Stand jetzt, geht es am 18. Januar nach Valladolid und einige Tage später an die Pazifikküste Mexikos. Hier haben wir ab Anfang Februar auch bereits eine Wohnung bis Ende März gemietet. Das heißt: bis Ende März steht eigentlich schon fest, wo wir sein werden und im April läuft dann mein Visum für Mexiko aus. Wahnsinn, dass ich das mal sagen kann.

Derzeitiges Gedankenchaos

Manchmal habe ich Momente, in denen ich kurz innehalte und merke, wie verrückt das alles hier eigentlich ist. Ich habe keinen festen Wohnsitz, kann jeden Morgen da mein Frühstück essen, wo ich es gerne möchte. So lange an einem Ort bleiben, wie es mir gefällt und täglich neu entscheiden, womit ich meine Zeit verbringen möchte. Es ist verrückt, dass ich überall dort lebe und leben kann, wo andere zwei bis drei Wochen Urlaub machen und dass ich die Orte so noch viel näher kennenlernen kann. Vielleicht habe ich durch die Entscheidung Deutschland erst einmal zu verlassen „geht nicht“ weitestgehend aus meinem Leben gestrichen und durch ein „warum eigentlich nicht“ ersetzt. Natürlich gibt es aufgrund der Pandemie Einschränkungen, die ich nicht beeinflussen kann. Aber viel seltener „geht nicht“ in Bezug auf persönliche Entscheidungen zu haben, ist definitiv viel wert. 

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