4 Wochen in Sri Lanka - Reisetipps
Asien, Travel

9 Tipps für deine Reise nach Sri Lanka

Weiter geht es mit dem tropischen Content aus Sri Lanka. Seid ihr bereit für meine Tipps für eure Rundreise durch Sri Lanka? Dann folgen jetzt 9 Tipps, um eure Reise unvergesslich zu machen. Falls ihr nach diesem Blogpost noch nicht angefixt seid, könnt ihr die Hard Facts und weitere Infos in meinem zweiten Blogpost “4 Woche in Sri Lanka” finden.

1. Pidurangala Rock statt Sigiriya Rock

Viele Reisende steuern direkt den Sigiriya Rock an, welcher auch eines der UNESCO Welterben ist. Ich empfehle euch jedoch, den Pidurangala Rock anstelle des Sigiriya Rocks zu besteigen, da dieser die gleiche Aussicht, wie der Sigiriya Rock, bietet. Der Unterschied liegt darin, dass ihr 27 € spart. Die Größe und der Untergrund sind auch anders, wenn man erst einmal oben angekommen ist, doch wer allein wegen der Aussicht kommt, wird auf dem Pidurangala Rock zumindestest genau so glücklich.

Tipp: Zieh dir etwas langes an oder nimm zu mindestens ein Tuch mit. Denn um auf den Pidurangala Rock zu kommen, musst du durch einen Tempel, weshalb du deine Knie und Schultern bedecken musst.

2. Nationalparks

Sri Lanka hat viele Nationalparks zu bieten, daher ist es sinnvoll, sich vorher zu überlegen, was man möchte. Uns war es beispielsweise wichtig, nicht in einen Massentourismus zu geraten und dennoch, oder gerade deswegen, Tiere in freier Wildbahn zu sehen. Wir haben schon direkt zu Beginn der Reise den Kaudulla Nationalpark besucht. Dieser liegt etwas nördlich von Sigiriya und daher bietet sich dieser Nationalpark besonders an, wenn man sowie so in Sigiriya ist. Die Fahrt durch den Nationalpark war der absolute Hammer, da uns während der ganzen Safari nur 3 andere Jeeps begegnet sind und wir eine riesige Herde von Elefanten gesehen haben. Einige Tage später waren wir noch im Yala Nationalpark und dieser Nationalpark hat uns gar nicht gefallen. Neben dem eigenen Jeep sind noch weitere hunderte Jeeps im Park und direkt um einen herum. Wir haben zwar auch hier Elefanten und Krokodile gesehen, allerdings glich diese Safari eher einer Hetzjagd wer zuerst am Spot der Elefanten, Krokodile oder Leoparden ist.

3. Diyaluma Falls

An den Diyaluma Falls haben wir auf dem Weg von Ella zum Yala Nationalpark gehalten. Die Wasserfälle liegen in einer wunderschönen Umgebung. Es sind insgesamt 3 Wasserfälle, in denen auch gebadet werden kann. Seid dabei bitte sehr vorsichtig, denn alle Wasserfälle gehen ineinander über und daher kann eine starke Strömung herrschen. Ansonsten habt ihr von den Wasserfällen eine richtig schöne Aussicht und auch der Fußmarsch dorthin ist definitiv machbar. 

4. Übernachten

Wir haben es sehr genossen, etwas außerhalb der Orte oder in einem Nachbarort zu übernachten und mit einem TukTuk in die viel besuchten Orte zu fahren. So hatten wir die perfekte Mischung von Trubel und Erholung. Im Süden Sri Lankas sind die Orte sehr nah beieinander und somit kann man super entspannt etwas außerhalb schlafen und für einen Tagesausflug oder abends ins Zentrum gehen/fahren.

5. Reist mit dem Zug oder Bus

In Sri Lanka ist es nicht nötig viel Geld für Shuttles oder Taxen auszugeben. Die öffentlichen Busse und Züge sind sehr günstig und bringen einen ebenfalls gut von A nach B. Dadurch sieht man auch noch etwas mehr von Sri Lanka selbst und kommt vielleicht auch mit dem ein oder anderen Einheimischen ins Gespräch. 

6. Paradies für Surfer jeden Levels

Das Gute an Sri Lanka ist, dass man eigentlich das ganze Jahr über surfen kann. Es kommt immer darauf an, zu welcher Zeit man fliegt, aber man kann sowohl an der Süd-Westküste, als auch an der Ostküste surfen. Surfen kann hier definitiv jedes Level, da es eine sehr große Auswahl an Surfspots gibt; sowohl Beach Break, als auch Reef Break. Auch Surfschulen oder Surfcamps gibt es einige, die euch als Anfänger noch unterstützen können.

7. Wählt eure Zugfahrt im Hochland mit Bedacht

Gerade die Strecke von Kandy nach Ella ist super beliebt und daher leider auch sehr überfüllt. Da wir das vorab kalkuliert hatten, sind wir eine Station vor Kandy, in Peradeniya, eingestiegen, aber auch das hat leider nicht viel gebracht. Die Fahrt von Kandy nach Ella dauert gut 6 Stunden, wovon wir 5 Stunden stehen mussten und das nicht ganz angenehm, sondern ohne wirkliche Beinfreiheit, weil der Zug so überfüllt war. Uns kamen natürlich auch Züge entgegen (Ella nach Kandy), die fast komplett leer waren. Ich kann natürlich nicht sagen, ob die Route von Ella nach Kandy dauerhaft leerer im Zug ist, aber als wir gefahren sind, war es so. Daher überlegt euch gut, wie rum ihr die Zugfahrt machen wollt. Die Aussicht, die wir während der Zugfahrt mehr oder weniger genießen konnten, ist aber definitiv wunderschön. Man fährt durch Teeplantagen, über Berge und durch Felder. 

8. An- und Abreise

Der internationale Flughafen von Colombo liegt leider nicht so nah an Colombo, wie es der Name vermuten lässt. Entspannter ist es, wenn ihr in Negombo übernachtet, sofern ihr morgens oder abends ankommt. So habt ihr keine lange Fahrt vom oder zum Flughafen und spart auch noch Taxikosten. 

9. Hostels

Wir haben festgestellt, dass es 2019 noch kaum Hostels in Sri Lanka gab, und wenn es Hostels gab, waren die eher nicht so einladend. Eventuell hat sich das inzwischen geändert, aber ansonsten freut euch nicht auf ein reges Hostel-Leben. Ich war tatsächlich froh, dass sich noch eine Freundin für Sri Lanka angeschlossen hat und wir uns so immer ein Doppelzimmer teilen konnten.

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